Seite geändert am:

 

 

EINIGE ANMERKUNGEN ZUM
BILDSCHRIFTEN/WILLIAMS-VERLAG

  
von Wolfgang J. Fuchs
 
 
Dies ist eine inhaltlich unveränderte Textkopie des Artikels "Einige Anmerkungen zum Bildschriften/Williams-Verlag" von Wolfgang J. Fuchs aus Die Sprechblase #213 (08/2008).
Die Veröffentlichung auf WMCA erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Eckhard Friedrich, Bildschriftenverlag Hannover.
 
 
 
 
Die mondäne Residenz (1976-1989) des Williams Verlags in Schwanenwik 29, Hamburg
(Foto von Stefan Schlüter, 1998)
 
 
 
 
Es ist ja kein Geheimnis, dass ich für den Bildschriften-Verlag die eine und andere Serie übersetzt habe. Im Großen und Ganzen hat das auch Spaß gemacht, auch wenn die Qualität der Geschichten manchmal doch sehr schwankte und manche Comic-Autoren redseliger waren als andere. Reichtümer waren damit nicht zu erwerben, aber ein kleines Zubrot zum Studium war es allemal. Und obwohl dieser Nebenjob irgendwann relativ plötzlich endete, war man mit meiner Arbeit wohl so zufrieden, dass man mich bei der Einführung neuer Serien oder Einzelprojekte immer wieder fragte, ob ich sie nicht auch übernehmen könne oder wolle.

Natürlich hat man mir nicht alles angeboten, was ich gerne gemacht hätte, aber da ich niemand einen vorhandenen Auftrag wegnehmen wollte, habe ich mich nie gezielt um irgendwelche Heftreihen gerissen, sondern immer nur überlegt, ob der Zeitaufwand mit meinen anderen Aktivitäten kompatibel war. Das eine oder andere Projekt habe ich auch abgelehnt.

Als der Bildschriftenverlag zum Williams-Verlag wurde, änderte sich so manches. Mag sein, dass ich irgendwann der Arbeit für Williams doch müde war. Jedenfalls kam es mir, auch wenn es im ersten Augenblick ärgerlich war, letztlich nicht ungelegen, dass der neue Mitarbeiterstab bei Williams die Adressen der bisherigen Mitarbeiter nicht mehr zu kennen schien. Wenn ich mir das rückblickend überlege, könnte das natürlich auch damit zusammenhängen, dass sich Williams und das Grafikstudio trennten, über das viele Jahre lang meine Mitarbeit gelaufen war. Aber fangen wir beim Anfang an.

Für den BSV-Verlag habe ich von ca. 1965 oder 1966 bis – ja bis wann eigentlich? – bis ca. 1975 (also bis etwas nach Beginn des Neustarts der Marvelcomics ab den ersten Heften) als freier Mitarbeiter Comics übersetzt. Angefangen hatte alles damit, dass ich die Übersetzung der Marvel-Western in den SHERIFF KLASSIKERN nicht so prickelnd fand, weil ich ja die Originale kannte.
Also habe ich eine Seite aus einem Heft getrennt und meine Übersetzung eingeklebt. Diese Übersetzung habe ich dann mit einem kleinen Begleitbrief eingeschickt. Vierzehn Tage später erhielt ich von Erwin Heimberger, dem damaligen Verlagsleiter, die Antwort, in der es hieß:
Ihr Stil gefällt uns. Wollen sie die Übersetzung der SHERIFF KLASSIKER übenehmen?

Ich wollte. Und so bekam ich als erstes Heft SHERIFF KLASSIKER 963 zum Übersetzen. Im Lauf der Jahre folgten mehrere tausend Seiten, die ich für bsv übersetzt habe. Allerdings musste ich relativ schnell erkennen, dass die Übersetzungen von den Setzerinnen nicht als sakrosankt betrachtet wurden, sondern dass die durchaus eigene Vorstellungen in Bezug auf manche Formulierungen hatten.

Auf die Auswahl der Geschichten hatte ich keinerlei Einfluss, aber ich habe von Zeit zu Zeit immer wieder einmal Vorschläge gemacht, die dann gelegentlich sogar umgesetzt wurden. So ist etwa die Umbenennung von Turok Sohn der Steine in Turok Sohn der Steinzeit von mir angeregt worden, ebenso die Titeländerung von Magnus der fliegende Roboter zu Magnus und später zu Magnus Robot-Kämpfer 4000 n. Chr.
Was ich fast immer gemacht habe, das waren Entwürfe dafür, wie man die Originalschriftzüge der Episodentitel handschriftlich umsetzen könnte. Häufig genug wurden dann gleich meine Entwürfe ohne eine – meiner Ansicht nach nötige – Überarbeitung verwendet. In SHERIFF KLASSIKER 973, in dem eine Geschichte von Alex Toth, geinkt von Vince Colletta, enthalten war, hatte ich mit Filzstift und Rapidograph ungefähr die beiden unteren Bildreihen der Aufmacherseite nachgezeichnet, um zu zeigen, wie der negativweiße Titel und das enthaltene Telegramm aussehen könnten. Als dann das Heft fertig war, befand sich darin – o Wunder! – dieser Entwurf als endgültige deutsche Version. Nun ja, wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich eine Zeichnung abgeliefert, keinen Entwurf!

Dieses nach und nach erworbene Wissen darüber, wie Vorschläge umgesetzt wurden, habe ich dann bei Tarzan ausgenützt, um bei der Fortsetzungsgeschichte „Tarzan bei den Ameisenmenschen“ ein halbseitiges Vorschaubild samt Text anzufertigen, das dann auch prompt im Heft verwendet wurde. Ich habe das eigentlich nur deshalb gemacht, weil ich wusste, dass da eine halbe Seite frei war und ohne mein Zutun nur irgendeine platte Werbung für eine andere bsv-Serie eingefügt werden würde.
Apropos TARZAN: Bei den beiden „großen TARZAN-Büchern“ war zwar der Inhalt vorgegeben, aber bei der Einleitung und bei den Texten zu den Tarzan-Filmen habe ich keine Übersetzung gemacht, sondern durfte meine eigenen Texte schreiben. Für die Comic-Großalben 13 bis 15, in denen die Hogarth-Comics nachgedruckt wurden, hatte ich notabene als Vorlagen schwedisch geletterte Comics und dazu eine schwachbrüstige englische „Rückübersetzung“. Also habe ich „Schwedisch in 30 Tagen“ im Schnelldurchgang gelernt und bin so dem originalen Text näher gekommen als das bei dem englischen Text möglich gewesen wäre.

Da irgendwann wegen der vierzehntäglichen Erscheinungsweise das amerikanische Comicmaterial nicht mehr ausreichte, wurden mexikanische Tarzan-Comics eingeschoben. Das sind die Hefte mit dem überaus spärlichen Text, für den meine Spanisch-Kenntnisse mehr als genügten. Für den Übersetzer besonders angenehm war natürlich, dass die mexikanischen Hefte so wenig Text enthielten, dass man sie meist in gut zwei Stunden übersetzen konnte, während man für amerikanische Hefte – bei gleicher Bezahlung – mindestens fünf- bis zehnmal so lange brauchte.
Witzig war an diesen mexikanischen Geschichten, die fast immer im Stil an Russ Manning orientiert waren, dass Tarzan in manchen Geschichte mindestens einmal für seine guten Taten zum Essen eingeladen wurde. Ob man daraus Rückschlüsse auf das Leben und die soziale Interaktion in Mexiko ziehen konnte?
Die späteren TARZAN-Hefte mit den Strip-Nachdrucken wurden, wenn ich mich recht erinnere, ebenfalls in Schweden zusammengestellt, während die KORAK-Hefte in England geschrieben und vermutlich auch dort gezeichnet wurden, nachdem das amerikanische Material für ein regelmäßiges Erscheinen der Heftreihe nicht mehr ausreichte.

Aber zurück zu den SHERIFF KLASSIKERN: Die Hefte, die vor meinem Einstieg erschienen sind, habe ich leider nicht alle. Ich weiß aber, dass darin zum Teil auch US-Comics nach Westernfilmen enthalten waren. Den Namen Rauhfell Kid musste ich wohl oder übel übernehmen, aber aus Harry Colt machte ich sofort wieder Kid Colt. Und als später die originalen Rawhide und Two-Gun Kids verwendet wurden, gab ich ihnen die Namen Cowboy Kid und Texas Kid, um Verwechslung oder Verwirrung zu vermeiden. Der Name Der Panther für den maskierten Two-Gun Kid war wohl seitens des Verlages gewünscht.
Da die SHERIFF KLASSIKER seinerzeit verhältnismäßig gut liefen, erschienen sie – wie Tarzan – zweimal monatlich. Da musste natürlich irgendwann der Marvel-Stoff ausgehen, nicht zuletzt deshalb, weil man in USA die Westernserien allmählich einstellte. Das führte dazu, dass man zeitweise Material aus verschiedenen europäischen Quellen verwendete, sozusagen die Italo-Western der Comics (egal, ob sie nun aus Italien, Frankreich, Spanien, oder England stammten). Die Qualität schwankte dabei sehr stark.
Als die Zeitschrift auf Farbe umgestellt wurde, traf man die Auswahl unter Comics von DC (z.B. Hoplaong Cassidy, gezeichnet von Gene Colan) und von Magazine Enterprises (Tim Holt, Red Mask, Durango Kid, Bobby Benson, White Indian usw.). Letztere stammten übrigens noch größtenteils aus der Zeit vor Einführung des Comic Codes, weshalb darin gelegentlich Szenen enthalten waren, die man textmäßig entschärfen musste, da man am Bild ja nichts ändern konnte. Ich habe versucht, in der Redaktion auf diese Problematik aufmerksam zu machen, aber das war sinnlos, weil die Hefte ja nicht in Deutschland zusammengestellt wurden.

Dieses Material ist zwar im Großen und Ganzen eher Durchschnittsware, aber dennoch historisch nicht uninteressant, weil es sich um Comics handelt, die als Tie-ins zu Film- und Hörspielreihen erschienen. Außerdem waren sie von so bekannten Zeichnern wie Fred Meagher, Frank Bolle, Frank Frazetta oder Gene Colan angefertigt worden. Allerdings wirkte sich, meiner Ansicht nach, nachteilig aus, dass außer Hopalong Cassidy keine dieser Serien je wirklich das Licht deutscher Kinosäle erblickt hatte.
Bei den Ankündigungen auf den Titelseiten der SHERIFF KLASSIKER habe ich dann den Comicfans den einen oder anderen auf der Originalvorlage des Titels nicht vorhandenen Tipp geben können, etwa dass im Heft Geschichten von Frank Frazetta enthalten sind.

Ich vermute, dass DC das ME-Material aufgekauft hatte, denn ursprünglich war der aus dem Illustrierte Klassiker Verlag hervorgegangene Bildschriften-Verlag eine Tochterfirma von Thorpe & Porter. Da man die Initialen „TP“ auf Englisch wie Tipi spricht, hatte der Verlag als Logo ein Indianerzelt, ein Tipi eben. Als Thorpe & Porter vor der Insolvenz stand, wurde der Verlag von National Periodicals Publications (DC) aufgekauft. Das führte dazu, dass Marvel-Western und später die Marvel-Superhelden in Europa bei einer DC-Tochter erschienen.

Der Bildschriftenverlag hatte eine eigene Vertriebsform, die vom in Deutschland ansonsten üblichen Presse-Grossovertrieb unabhängig war. Der übliche Weg, eine Zeitschrift zu vertreiben, lief nämlich über Groß- und Einzelhandel. Dabei gibt es aber relativ hohe Remissionsraten. Wenn man weiß, dass eine Zeitschrift erst dann rentabel wird, wenn über 35 Prozent der Auflage verkauft werden, dann kann man schon verstehen, dass der bsv mit seinen relativ kleinen Auflagen versuchte, auf dem direkten Weg zu verkaufen und so die Kosten des Großhandels zu vermeiden.
Die aus Amerika übernommene Methode hieß „Rack-Jobbing“ – das heißt, man stellte am Verkaufsort einen Drehständer zur Verfügung, in dem nur Hefte des bsv platziert werden durften. Die Hefte wurden auf Kommissionsbasis verkauft und jeweils am Monatsende kam der Verlagsvertreter, holte übrig gebliebene alte Hefte ab und stellte die neuen in die Drehständer.

Laut Erwin Heimberger, der vom 1. Juli 1964 bis 1973 die Geschicke des bsv leitete, rentierte sich das System mit 16.000 Verkaufsstellen und 64 Vertriebsmanagern, da sich so letztlich die gesamte Auflage verkaufte und auch Nachdrucke gemacht werden konnten, so dass es manche Hefte auf eine verkaufte Auflage von über 50.000 Exemplaren brachten.
Das System hatte nur einige Schönheitsfehler. So klagte etwa ein Münchner Händler immer wieder darüber, dass die Vertreter häufig wechselten, dass sie nicht immer pünktlich mit der nächsten Monatsproduktion erschienen, dass Nachbestellungen schwierig waren und dass der eine oder andere, seiner Meinung nach, wohl auch in die eigene Tasche wirtschaftete.

Das „Rack-Jobbing“ wurde abgeschafft, als DC von Warner Communications übernommen wurde und damit auch sein Logo dem Williams-Verlag, wie der bsv nun hieß, zur Verfügung stellte. Das geschah nicht nur, wie weiter unten nachzulesen, weil das System „antiquiert“ war, sondern auch, weil der Presse-Großhandel die Konkurrenz durch alternative Vertriebsmethoden nicht gerne sah. Außerdem konnte man durch die Umstellung viele Mitarbeiter einsparen und die Vertriebsarbeit den Fachleuten überlassen.

Die Umstellung von bsv auf Williams war wohl nicht unproblematisch. Ich habe Erwin Heimberger dazu vor einigen Jahren auf der Frankfurter Buchmesse gefragt. Er hat mir bei dieser Gelegenheit gesagt, dass er in den Verhandlungen mit Warner darauf bestanden hätte, dass der neue Verlag nicht mit den Altschulden von Thorpe & Porter belastet würde, die sich immerhin auf 6 Millionen DM beliefen. Das wurde ihm auch zugesichert. Als Warner jedoch einen neuen Präsidenten bekam, wurde diese Zusage verworfen. Daraufhin kündigte Heimberger und erhielt ein Angebot für einen Posten beim HANDELSBLATT, den er jedoch nicht annahm, weil er sich entschloss, selbständig zu werden. Der Grund dafür war, dass das „Angebot vom HANDELSBLATT mit 100.000 DM pro Jahr niedriger dotiert war als der Posten beim bsv.

Erwin Heimberger gründete in der Folge den Xenos Verlag, der unter anderem Lizenzausgaben mit Disney-Material, Kinderbücher, Sachbücher usw. herausbrachte und herausbringt, heute allerdings unter Leitung von Heimbergers Sohn. Er hat auch versucht, die von Pendulum Press publizierten „Leselern“-Kurzfassungen von literarischen Klassikern in Zusammenarbeit mit Pelikan herauszubringen. Ich hatte dafür im Vorfeld unter anderem „Die drei Musketiere“ übersetzt. Aber dieses Projekt verlief leider im Sande.

Ich habe Erwin Heimberger relativ bald nachdem ich für bsv zu übersetzen angefangen hatte, erstmals kennen gelernt. Und zwar hatte ich nach einem Aufenthalt in London (in einem kleinen Apartment am Kensington Square) auf der Rückreise Station in Aachen gemacht. Ich fand den Verlag nicht übermäßig groß, war aber von Herrn Heimberger beeindruckt. Er war nicht nur makellos gekleidet, sondern in seinem Wesen absolut korrekt und, anders kann man es nicht sagen, von Aussehen und Haltung her betrachtet: ein Herr, der totale Seriosität ausstrahlte. Er hat mir damals die Sache mit dem „Rack-Jobbing“ erklärt und ein wenig über den Verlag erzählt.
Anschließend hat er mich zu Ewald Baluch geschickt, dessen Werbeagentur und Grafikstudio die eigentliche Bearbeitung der Hefte erledigte. Im Wesentlichen liefen alle meine Kontakte zum bsv von da an auch immer über das Studio Baluch. Auch wenn es darum ging, eine weitere Serie zu übernehmen, kam die Anfrage in der Regel vom Studio Baluch. Anfangs befand sich das Grafikstudio in einer Art Villa, später in einem Büro im Zentrum von Aachen, von dem aus Baluch abends mit seiner Frau, die im Studio sein Kompagnon war, im Jaguar in sein Haus in Luxemburg fuhr.

Damals gab es ja noch keinen Computersatz und an Handlettering traute sich auch niemand heran. Deshalb – und weil es billiger war und schneller ging – wurden die Texte mit einer IBM-Kugelkopf-Schreibmaschine auf Blaupausen der im Druckformat vorliegenden Seiten geschrieben. Für die Titelbilder verwendete man in aller Regel Letraset-Buchstaben. Da man, von den Titelbildern der Gold-Key-Hefte, keine Illustrationen ohne eingeklinkten Text erhielt (Ausnahme waren jeweils die ersten paar Hefte, bei denen das Titelbild auf der Rückseite ohne Texteinfügungen als „Pinup“ abgedruckt wurde), deckte man einfach alle Textstellen ab – bevorzugt rot, gelb grün oder blau – fügte Text mit den Letraset-Buchstaben ein und scannte dann das Ganze für die Veröffentlichung in Deutschland.

Anmerkung am Rande: Wenn auch die Gestaltung der Titelseiten dank dieser Methode manchmal eher lieblos wirkte, so waren etwa die in den Originalfarben farbig gedruckten Gold-Key-Hefte der beste Beweis dafür, dass die amerikanischen Originalhefte farblich nicht so blass ausgesehen hätten, wenn man sich in USA die Mühe gemacht hätte, für einen besseren Druck zu sorgen. Bei den ersten deutschen MAGNUS-Heften machte sich das Fehlen der Farben gelegentlich krass bemerkbar, weil in USA einzelne Bildelemente ohne Strichkontur gedruckt worden waren, was dann zur Folge hatte, dass im Schwarzweißdruck in Deutschland wesentliche Bildelemente fehlten.

Das Lettering mit IBM-Kugelkopfschreibmaschinen hatte bei den frühen HIT-COMICS eine kuriose Konsequenz. Bekanntlich erschienen anfangs die in den Heften verwendeten Zweitserien mit zum Teil doch sehr merkwürdigen, um nicht zu sagen skurrilen Übersetzungen. Es hat mich damals dann doch interessiert, wieso das sein konnte.
Die Antwort – vermutlich von Baluch selbst – war, dass bei der Vergabe der Übersetzungsaufträge anfangs vergessen worden war, vom Übersetzer neben der Übersetzung der Hauptgeschichte auch die Zusatzgeschichten übersetzen zu lassen. Deshalb haben die holländischen Typistinnen, welche die deutschen und holländischen Ausgaben mit IBM „letterten“, mithilfe eines Wörterbuchs versucht, den komplizierten Sinn des Originals ins Deutsche zu übertragen. Das Resultat wirkt auch heute noch so verblüffend komisch wie eine von einem Computer „toll“ übersetzte Gebrauchsanweisung einer Kaffeemaschine.

Als bei Williams dann die Marvel-Comics von vorne begannen, sollten die Hefte handgelettert werden. Baluch kaufte sich zu diesem Zweck eine Lettering-Maschine, das angeblich einzige Duplikat jener Maschine, mit der die Texte für die Charlton-Comics gelettert wurden. Baluch verlagerte einen Teil seines Studios wegen des schnelleren Kontakts und der zusätzlichen Arbeit nach Hamburg, wo er im selben Haus wie der Williams-Verlag eine eigene Etage belegte. Bei einer Weihnachtsfeier habe ihm dann, so Baluch, Verleger Klaus Recht ganz nebenbei eröffnet, dass er ab sofort nicht mehr für Williams arbeiten werde. Baluch dachte daraufhin natürlich überhaupt nicht daran, dem Verlag die Unterlagen der bereits fertig gesetzten und auf Druckfilme kopierten Hefte auszuhändigen.
Es gab daraufhin zwischen beiden Seiten ein mächtiges Gezerre mit Anschuldigungen und Gegenanschuld- igungen und teilweise massiven Vorwürfen über vermutete illegale Handlungen. Beweise dafür gab es jedenfalls nicht. So viel ist aber wohl klar: die Trennung ist sicher nicht in bestem Einvernehmen erfolgt und beide Seiten hatten Grund, sich über den jeweils anderen zu ärgern.

Für das Studio Baluch bedeutete die Trennung von Williams zwar einen schmerzlichen Einschnitt, aber auf keinen Fall das Aus, obwohl er in Hamburg viel investiert hatte. So betreute Baluch auch lange die Comicproduktion des Bastei-Verlags und versuchte dann – leider nicht sehr erfolgreich –, mit der Gründung der Gesellschaft für Verlagsmanagment – kurz gvm – eine PEANUTS-Zeitschrift herauszubringen. Aber das ist, wie es in Comics und Romanen so schön heißt, eine ganz andere Geschichte.
Ewald Baluch und seine Frau waren überaus quirlige Menschen. Ewald Baluch stand eigentlich fast immer „unter Strom“. Als wir das PEANUTS-Heft machten, rief er oft mitten in der Nacht an, um mehrere Stunden lang über Erfolg oder Probleme mit der Zeitschrift mit mir zu reden. Dem Projekt fehlte irgendwann der massenmediale Aufhänger, weil entgegen der Zusagen vom ZDF, nach sieben TV-Folgen im Fernsehen Schluss mit den PEANUTS-Specials war und somit der Werbeeffekt durch das Fernsehen fehlte.

Vielleicht hätte sich die Zeitschrift dennoch auf Dauer durchsetzen lassen, aber wegen bestimmter Restriktionen seitens des Lizenzgebers (über den Umfang des verwendeten Materials) und weil der große finanzielle Hinterhalt fehlte, gab Baluch das Projekt nach 13 Heften wieder auf. Es gab noch diverse andere Probleme, etwa weil der Handel neuen Objekten gegenüber immer widerspenstig ist und weil Baluch anfangs auf Ganzstückremission verzichtet hatte. Die Folge war, dass manche Händler einfach die Titelseiten abrissen und die Hefte als unverkauft meldeten. Als Baluch dann wenigstens die remittierten Titelblätter beim Pressegrosso kontrollieren wollte, waren sie angeblich schon verbrannt worden. Viele solcher Geschichten habe ich, wie gesagt, spät nach Mitternacht erfahren. Baluch war wohl sehr hektisch veranlagt. Sein schnelllebiger Lebensstil führte schließlich dazu, dass er – soweit mir bekannt als Mittvierziger – einem Herzinfarkt erlag.

Aber noch einmal zurück zum bsv: Das „Chaos“ dort, respektive bei Williams, hing mit dem Verlagswechsel und mit einem gelegentlich drohenden Geldmangel zusammen. Deshalb ließ man einige Male eine komplette Monatsproduktion aus, damit sich der Verlag finanziell erholen konnte. Zumindest habe ich das so verstanden. Ob es noch andere Gründe gegeben hat, weiß ich nicht. Jedenfalls sind die fehlenden Hefte in den anderen europäischen Ländern, in denen die Hefte parallel erschienen, veröffentlicht worden. Deshalb geht die Zählung, die man meist im Bund der Hefte finden kann, auch so weiter, als hätten die Hefte gar nicht gefehlt, weshalb dann irgendwann diese für die Produktion erforderlichen Code-Nummern nicht mehr mit den auf dem Heft aufgedruckten Nummern übereinstimmten. Von dem Ausfall von Monatsproduktionen waren jeweils alle Hefte betroffen, unter anderem auch PECOS BILL.
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht mehr, ob die Vorlagen dieser Hefte italienisch oder englisch waren.
 
Klaus Recht habe ich immer als umgänglichen Menschen kennen gelernt. Aber er war seinerzeit – und ist wohl immer noch – vor allem auch ein Geschäftsmann. Das mag man vielleicht daran ersehen, dass nach seiner Übernahme der Geschäftsführung bei Williams sein Klaus Recht Verlag die Redaktion der Hefte machte, noch bevor sich Warner zurückzog und die Hefte tatsächlich im Klaus Recht Verlag erschienen. Recht wollte die Marvel Comics in Deutschland sicher zu einem ähnlichen Phänomen machen, wie sie es in USA waren. Er schickte deshalb sogar einen Redakteur nach USA, der dort mühsam aus dem Archiv Geschichten zusammensuchte, die in USA zum Teil nicht mehr im Original vorlagen, weil die Andrucke in USA mittlerweile für Reprints verwendet worden waren. Aber auf die Dauer scheint sich das Bemühen um die Marvels doch nicht ganz ausgezahlt zu haben, während das DEUTSCHE MAD gute Umsätze machte.

Ich hatte von Recht etwa ein Jahr nach dem Relaunch der Marvel-Comics den Auftrag erhalten, die bisherige Marvel-Produktion zu analysieren. Das hieß, ich sollte alle Aspekte untersuchen, vom Sprachstil über das Kolorit und das Lettering bis hin zu den Redaktionsseiten. Ich habe das auch gründlich gemacht und alle bis zum Zeitpunkt der Analyse erschienenen Hefte durchgesehen und –gelesen und dann alle Kritikpunkte zusammengestellt die sich aus meiner Sicht ergaben. Unter anderem hatte ich so Übersetzungsklöpse wie „Sagte Nuff“ moniert, aber auch vertauschte Sprechblasen, die Auswahl von Zusatzstorys, die mangelnde Absprache zwischen den Übersetzern verschiedener Serien über die Namensgebung von Nebenfiguren, die Farbgebung – eben alles, was es zu kritisieren gab.

In der Folgezeit erhielt ich dann keine Übersetzungsaufträge mehr. Ob das nun daran lag, dass die Redaktion mit meiner Kritik nicht einverstanden oder überfordert war (was ich eigentlich nicht glaube), oder daran, dass dann der Verlag völlig umgekrempelt wurde (was wahrscheinlicher ist) und eben wegen der Reorganisation als Klaus Recht Verlag – Warner Communications warf nämlich wegen der Kosten das Handtuch! – lauter neue Leute kamen, die selbst gerne die Übersetzung machen wollten, weiß ich nicht.
Immerhin hat mir kurze Zeit später eine neue, junge Mitarbeiterin, die wohl irgendwo meine Adresse entdeckt hatte, ein X-MEN-Heft zugeschickt und gemeint, ich solle da doch mal eine Probeübersetzung machen. Aber das empfand ich dann nach jahrelanger Mitarbeit doch als einen Affront.

Mit Klaus Recht habe ich über diese Dinge nie geredet. Ich kann folglich nicht sagen, wie das alles gelaufen ist. Ich vermute aber, dass er sich so auf das DEUTSCHE MAD konzentrierte, dass ihn – abgesehen von einigen grundsätzlichen Dingen – weniger interessierte, wie die Redaktion die Marvel-Hefte machte. Im Gegensatz zu Baluch hatte ich auch später ein gutes Verhältnis zu Recht.
So bat mich Recht zum Beispiel, beim Versuch, Eisners SPIRIT in Deutschland zu lancieren, in München seine Pressearbeit zu unterstützen. Er kam 1980 sogar mit der kompletten MAD-Mannschaft nach München und lud mich dazu ein, die MAD-Mitarbeiter kennen zu lernen. (Nur der reiseresistente Verleger Gaines war nicht dabei.) Auch war er 1985 sofort bereit, mir bei der Vorbereitung der 1. Münchner Comictage alles benötigte Material aus dem DEUTSCHEN MAD zur Verfügung zu stellen. Nach den Comictagen hat mir Recht übrigens telegrafisch Lob gespendet.

Aber noch einmal zurück ins Jahr 1972: Als Warner Communications bei DC das Sagen hatte, gab es einige grundlegende Änderungen. Nach Heimbergers Ausscheiden übernahm Klaus Recht 1973 die Geschäftsführung. In der Broschüre zum Relaunch des Verlages hieß es: „Klaus Recht war unter anderem Redakteur der Zeitschriften Spiegel und capital, Chefredakteur von Manager-Magazin, leitete weiter die Abteilung ‚Planung und Entwicklung’ im Verlag Gruner & Jahr.“ Die für eine selbständige Verlegertätigkeit erforderlichen Tricks und Kniffe dürfte er sich auf diesen Posten erworben haben.

Die Vertriebsleitung übernahm Michael Klieber (der später zu Ehapa wechselte). Er kannte das Pressegeschäft aus dem Axel-Springer-Verlag und dem Buchverlag Kindler & Schiermeyer. Außerdem war er bei Gruner & Jahr für das Vertriebsmanagement der Objekte ELTERN, SCHULE und SESAMSTRASSE verantwortlich gewesen.

In der für den Groß- und Einzelhandel angefertigten Broschüre „Comics – der Markt der 100 Millionen. Der Williams Verlag. Seine Aktivitäten 1974“ wurde unter anderem über den hoffnungsvollen Neustart Folgendes ausgeführt:
Größter Hemmschuh in der Entwicklung des Verlages war ein für deutsche Verhältnisse antiquiertes und unökonomisches Vertriebssystem: Der Direktvertrieb Verlag-Einzelhandel.
Im Frühjahr 1973 wurde das Vertriebssystem gewechselt. Seit dieser Zeit ist der Vertrieb über Groß- und Einzelhandel sowie den Bahnhofsbuchhandel der alleinige Absatzweg für die Produkte des Verlages.

Die Umstellung hatte zur Folge, dass nicht mehr wie zuvor alle Hefte im ganzen Bundesgebiet gleichzeitig ausgeliefert wurden, sondern dass der Vertrieb durch die Verlags-Union in Wiesbaden nach dem Phasenvertriebssystem in den fünf Nielsen-Gebieten erfolgte, das verhindern sollte, dass rund 50 Prozent der Auflage als Remittenden endete. Was also in Phase I in Norddeutschland (Nielsen I: Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Hamburg, Bremen; Nielsen II: Nordrhein-Westfalen) nicht verkauft wurde, wurde eingesammelt, beschädigte Hefte aussortiert. Der so erhaltene Restbestand ging dann in die Bundesländer der Phase II (Nielsen IIIa: Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Nielsen IIIb: Baden-Württemberg). Was dort übrig blieb, ging nach Bayern (Nielsen IV). Die letzten Restbestände kamen von dort nach Berlin (Nielsen V). Dazu heißt es in der erwähnten Verlagsbroschüre: „Es ist... unmöglich, den Faktor Saison zu berücksichtigen, weil dieselbe Ausgabe in der Phase I z.B. im April, in der Phase II aber im August verkauft wird.“ Dieser Hinweis mag genügen, um zu erklären, warum es für die Erstveröffentlichungsdaten der Williams-Hefte unterschiedliche Angaben gibt oder warum manche Hefte – etwa in Berlin – nie zu erhalten waren..

Bei Williams ging man davon aus, dass die Herausgabe neuer Objekte im Jahr 1974 erforderlich sei. „Im Mittelpunkt der Neuerscheinungen steht dabei die Gruppe der sogenannten Marvel-Comics, Zeitschriften aus dem Bereich der Superhelden. Zum ersten Mal werden damit amerikanische Comics unverfälscht und in der zusammengehörenden Gruppe in der BRD verbreitet.“ Für den Anfang sollten sieben Titel auf den Markt geworfen werden. „Die Erstverkaufstage der sieben Titel sind über den Monat verteilt, um die Konkurrenz innerhalb dieser Gruppe möglichst gering zu halten und eine große Zahl von Doppelkäufern zu provozieren.

Die Einführung der neuen Hefte wurde mit einem Superhelden-Poster (Auflage 4 Millionen) und mit Werbemaßnahmen im Gesamtvolumen von 250.000 DM unterstützt. Unter anderem erhielt der Handel eine Broschüre, in der die 7 Titelbilder des jeweiligen ersten Hefts der neuen Serien zu sehen waren, dazu gab es Angaben über Erscheinungstermin und Auflage. (Die Auflagenzahlen waren allerdings nachträglich geschwärzt worden. Sie lagen in etwa bei 10.000 bis 25.000 Stück pro Heft.)
Aber das brauchte mich nicht mehr unbedingt zu interessieren, denn als ich beim Klaus Recht Verlag in Hamburg zu Besuch war, um meine Analyse der bisherigen deutschen Marvel-Produktion vorzustellen, hatte ich schon eine mehr oder weniger deutliche Ahnung, dass Klaus Recht seinen neuen Redakteuren nicht ins Tagesgeschäft dreinreden wollte und mir den Auftrag für die Analyse möglicherweise nur gegeben hatte, um mir zum bevorstehenden Abschied noch schnell einen kleinen Bonus zukommen zu lassen.


Nachbemerkung: Ursprünglich sollte dieser Beitrag ein Interview werden, aber wie das manchmal so ist, waren Gerhards Fragen letztlich der Auslöser dafür, meine Gedanken zu einer Art Rückblick zu ordnen, der wahrscheinlich viele (auch ungestellte) Fragen beantwortet, aber einem anderen inneren Zusammenhalt folgt, als das bei einem Interview der Fall gewesen wäre. Dass der Beitrag zustande kam, ist jedoch letztlich Gerhards unermüdlichem Wissensdurst zu verdanken.
 
Wolfgang J. Fuchs, 2008
 
 
 
 
EINIGE HINWEISE/GEDANKEN ZU DEN IN WOLFGANG J. FUCHS' TEXT
ERWÄHNTEN BROSCHÜREN
 
Zunächst weise ich darauf hin, daß großformatige Scans beider Broschüren auf Peter Gensmantels Homepage 'Marvel Comics Online' eingesehen werden können (im Bereich 'Marvel Material Insider').
 
 
Die Broschüre "Comics - der Markt der 100 Millionen" enthält detaillierte Informationen über den Williams Verlag im allgemeinen, dessen Marktanalyse und die zukünftige Ausrichtung im Bereich Superhelden-Comics ("Objektpalette und Vertriebsziele Williams 1974" = Seite 10 der Broschüre).
 
 
 
In der Broschüre "1974 - Das Jahr der Superhelden-Comics" werden zu jeder der ersten 7 Serien Angaben zur Erscheinungsweise und Druckauflage, sowie zum jeweiligen (offiziellen) Erstverkaufstag gemacht. Inwieweit die dort genannten Auflagenzahlen wirklich stimmten, wird vermutlich für immer ein Betriebsgeheimnis des Williams Verlags bleiben - laut Wolfgang J. Fuchs' Artikel müßten sie jedenfalls niedriger als in der Broschüre angegeben gewesen sein.
Im nerdigen Sinne interessant (und mittels Ewigem Kalender überprüfbar) ist hingegen die Aussage "Die Erstverkaufstage der sieben Titel sind über den Monat verteilt" (Aussage in der Broschüre "Comics - der Markt der 100 Millionen"):
 
ERSTVERKAUFSTAGE GEMÄSS "1974 - DAS JAHR DER SUPERHELDEN-COMICS"
01.01.1974 DAS MONSTER VON FRANKENSTEIN
07.01.1974 DIE RÄCHER und DER GEWALTIGE HULK
14.01.1974 DIE SPINNE und DIE FANTASTISCHEN VIER
21.01.1974 DER MÄCHTIGE THOR und DRACULA
 
Ein Blick in den "EWIGEN KALENDER für JANUAR 1974" offenbart, daß die Hefte - zumindest im Phasengebiet I - immer montags am Kiosk ausliegen sollten. Ein "Ziel-Wochentag", der ohne Zweifel generell auch für Frankenstein gegolten haben wird, denn am Dienstag 1.1.1974 hatten natürlich alle Kioske (um nicht zu sagen: alle normalen Geschäfte) geschlossen. Zumindest im eigentlich immer bevorzugt behandelten Bahnhofsbuchhandel wäre der Feiertag 1.1.1974 zwar vorstellbar (ich selbst bin "ein Kind vom Lande", damals noch nicht mit der Bahn gefahren und zu diesem Zeitpunkt auch noch kein Marvelianer gewesen...), aber Frankenstein könnte zumindest dort (aufgrund der bevorzugten Belieferung) genausogut bereits am Montag, 31.12.1973 ausgelegen haben und wer weiß, vielleicht (erinnert sich jemand?) sogar schon am vorhergehenden Samstag. Das würde mich beim Bahnhofsbuchhandel jedenfalls nicht überraschen.
Für die jeweilige zweite Monatsausgabe von SPINNE und FV macht die Broschüre hingegen keine Angaben. In dieser Logik fortgeführt wäre dann Montag, 28.1.1974 deren offizieller Erstverkaufstag gewesen, womit der erste Williams-Monat nach dem Neustart beendet war...

Diese ganze "Datenspielerei" ist natürlich eher akademischer Natur... schon im FEBRUAR 1974 geht sich das alles nicht mehr aus und ich denke generell dürften 'Frankenstein/Rächer/Hulk' jeweils am ersten Montag, 'Spinne/FV erstes Heft' am zweiten Montag, 'Thor/Dracula' am dritten Montag und 'Spinne/FV zweites Heft' am vierten Montag im Monat ausgelegen haben...
(Falls jemand konkrete Erinnerungen/Aufzeichnungen daran hat, würde ich mich über entsprechende Hinweise [bitte umbedingt mit Ortsangabe, zur Zuordnung des Phasengebiets] SEHR freuen. Diese Daten könnten dann zum Beispiel hier auf dieser Seite veröffentlicht werden.)


Ich persönlich habe den Montag als EVT gar nicht in Erinnerung, sondern Dienstag + Donnerstag. Aber abgesehen davon, daß ich im "kleinen, bayrischen Dorf" (wo die Uhren bekanntlich besonders langsam tickten...) aufgewachsen bin, kann die Verlagsunion im Laufe der Zeit natürlich Änderungen vorgenommen haben. Hinzu kommt, daß ich eben nicht von Anfang an "dabei" war, sondern erst recht spät zum Marvelianer wurde. "Viel zu spät", denn meine Kiosk-Erinnerungen beschränken sich auf die (vor-)letzte Phase, als bereits nur noch die drei Kernserien Spinne/FV/Rächer erschienen...

Abseits solcherlei Gedankenspielerei sieht man aber sehr schön, daß die Serien - wie in der Broschüre angekündigt - über den Monat verteilt veröffentlicht wurden.
 
Gernot Zipperling, 29.04.2026
 
 
  

ALL IMAGES AND CHARACTERS TM & © MARVEL ENTERTAINMENT, LLC.
MARVEL ENTERTAINMENT, LCC is a wholly-owned subsidiary of THE WALT DISNEY COMPANY